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Warum Radreisende die besten Gäste sind, die ein Campingplatz haben kann.

  • 14. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit


„Da kommst du an. Verschwitzt. Ein bisschen verstaubt.

Mit einer kleinen schmutzigen Rahmentasche für deine Wertgegenstände in der Hand.

Du betrittst die Rezeption – und am Blick siehst du sofort, ob du willkommen bist oder nicht.“


©Foto: Wolfgang Schille, Graveltour nach Grado, Alpe Adria Radweg, Italien


Wann fühlt man sich als Radreisender auf einem Campingplatz wirklich willkommen?


Ich weiß es.

Nicht aus der Theorie – sondern weil ich selbst viel mit meinem Drahtesel - sorry meinem geliebten Gravelbike -unterwegs bin.

Immer wieder. Und genau hinschaue.


Fünf Tage Gravelbike liegen hinter mir. Italien, rund um Valdobbiadene – diese weichen Hügel, der Blick über die Weinberge. Dann weiter nach Friaul und Kroatien. Und schließlich ab in die Oststeiermark.


Staub auf der Haut. Sonne im Gesicht. Kilometer in den Beinen.

Mein Körper ist müde, die Wadeln schwer, der Hintern meldet sich bei jedem Meter.

Und gleichzeitig passiert etwas anderes mit mir:


Es wird ruhig in meinem Kopf. Klar. Fast still.

Gedanken kommen, die sonst keinen Platz haben.

Und genau in diesem Zustand entstehen die echten Gespräche.


So auch in der Steiermark. Direkt vom Bike zum Podcast „Freilauf“ von cyclebee.

Kein Abstand. Kein Umweg. Nur dieser Moment – zwischen Ankommen und Weitergehen.

Die Waden spannen noch - aber genau das macht es ehrlich! Gravelig würde ich fast meinen ;-)



Lieber Campingplatzbetreiber,

wenn du glaubst, dass noch nicht jeder Radfahrer bei dir glücklich vom Platz fährt – dann wird’s echt Zeit, das zu ändern.

Lass ' uns darüber sprechen, am besten bei dir am Platz draußen oder bei einer gemeinsamen Runde am Rad.


Ich freu mich auf dich!





 
 
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