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Bike & Camping Initiative unterwegs: Österreich neu als Raddestination denken

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Die Bike & Camping Initiative ist viel unterwegs. Und das ist durchaus wörtlich gemeint.

Mit dem Campingbus geht es quer durch Österreich – von einem Campingplatz zum nächsten, durch unterschiedlichste Regionen und Landschaften. Vom Neusiedler See und der pannonischen Weite des Burgenlandes über Wien und das Marchfeld bis ins Wald- und Mostviertel. Weiter führen uns unsere Touren durch die sanften Hügel der Oststeiermark, in die Seen- und Bergwelt rund um Mondsee und Salzburg und über die Grenze in den bayerischen Chiemgau. Im Süden geht es in die Alpe-Adria-Region Kärntens mit ihren Seen und markanten Gebirgsketten – und manchmal noch ein Stück weiter zu den spannenden Raddestinationen Friaul-Julisch-Venetiens in Norditalien.


Auf unseren Touren durch all diese Regionen betrachten wir Campingplätze und Destinationen immer auch aus der Perspektive des Radgastes: Wie gut sind sie auf seine Bedürfnisse vorbereitet und welches Potenzial gibt es noch zu entdecken?

Dabei erleben wir immer wieder, wie unterschiedlich die Voraussetzungen, Landschaften und touristischen Angebote sind – und wie viel Potenzial vielerorts noch darauf wartet, genutzt zu werden.



Das Interesse ist groß


Immer mehr Campingplatzbetreiber beschäftigen sich mit der Frage, wie sie neue Zielgruppen erreichen, ihre Qualität steigern und sich stärker im Radtourismus positionieren können.

Genau hier setzt unsere Potenzialanalyse an.


Wir betrachten nicht nur den Campingplatz selbst. Wir analysieren das gesamte Erlebnis aus Sicht des Radgastes: Wie wird der Betrieb digital wahrgenommen? Wie findet ein Radfahrer überhaupt zu diesem Campingplatz? Welche Radwege, Touren und Angebote befinden sich in der Umgebung? Wie gut sind diese kommuniziert? Gibt es sichere Abstellmöglichkeiten, Lademöglichkeiten, Reparaturservice, Informationen, Trockenmöglichkeiten oder passende Aufenthaltsbereiche?

Und vor allem: Gibt es einen klaren Grund, genau hier Station zu machen?

Denn ein Fahrradständer alleine macht noch keinen radfreundlichen Campingplatz.


Radtourismus beginnt lange vor der Ankunft


Ein Radurlaub beginnt heute meistens am Smartphone oder Computer. Gäste suchen Regionen, Touren, Unterkünfte, GPX-Daten, Bewertungen und Inspiration.

Deshalb betrachten wir den Radtourismus wesentlich umfassender. Von der digitalen Sichtbarkeit über die Infrastruktur und den Service bis hin zur Positionierung, Kommunikation und dem Erlebnis vor Ort.

Dabei geht es nicht darum, überall dasselbe Angebot zu schaffen. Ganz im Gegenteil.

Die Besonderheiten einer Region müssen sichtbar werden.

Ein Campingplatz am Neusiedler See braucht eine andere Geschichte als ein Betrieb im Waldviertel. Eine Destination in Kärnten spricht andere Radfahrer an als eine Gravelregion in der Oststeiermark. Rennradfahrer, Gravelbiker, Mountainbiker, E-Biker, Familien oder Bikepacker haben unterschiedliche Bedürfnisse und genau darin liegen enorme Chancen.



Der nächste Schritt: vom Campingplatz zur gesamten Destination


Mittlerweile geht die Bike & Camping Initiative einen entscheidenden Schritt weiter.

Unsere Arbeit endet nicht mehr an der Einfahrt eines Campingplatzes. Wir beschäftigen uns zunehmend auf Gemeinde- und Tourismusverbandsebene mit der Frage, wie sich ganze Regionen nachhaltig und glaubwürdig als Raddestination positionieren können.

Dabei geht es um übergeordnete Radwege und Radwegenetze, Fernradwege, Infrastruktur, Beschilderung, Servicepunkte, Aufenthaltsqualität, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und die digitale Auffindbarkeit einer Region.


Die entscheidende Frage lautet:

Wie wird aus vorhandenen Radwegen eine Raddestination, die vom Gast tatsächlich wahrgenommen, gebucht und weiterempfohlen wird?

Denn Radwege alleine machen noch keine Radtourismusregion.

Es braucht ein funktionierendes Gesamtsystem – von der ersten digitalen Inspiration über die Orientierung unterwegs bis zum passenden Bett, Campingplatz, Serviceangebot und gastronomischen Erlebnis.




Der Wettbewerb um den Radgast wird stärker


Eines wird auf unseren Reisen immer deutlicher: Österreich steht mit seinem Angebot nicht alleine da. Unsere Nachbarländer investieren intensiv in den Radtourismus. Gerade im Osten und Südosten Europas entstehen neue Radwege, moderne Infrastruktur, attraktive Angebote und professionell vermarktete Destinationen.

Der Wettbewerb um den Radgast ist längst eröffnet.


Österreich besitzt dafür hervorragende Voraussetzungen: außergewöhnliche Landschaften, hohe Lebensqualität, starke Tourismusregionen, Seen, Berge, Weinlandschaften, Kulinarik, Kuöltur und ein bereits umfangreiches Radwegenetz.


Jetzt geht es darum, diese Stärken noch besser miteinander zu verbinden.

Mehr Qualität. Mehr Service. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Einzigartigkeit.

Und vor allem Angebote zu schaffen, die aus Sicht des Gastes gedacht sind.


Für Campingplätze, Gemeinden und Tourismusregionen ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für die Radsaison 2027 zu stellen.

Wer neue Zielgruppen erreichen möchte, muss frühzeitig analysieren, planen und umsetzen. Welche Potenziale sind bereits vorhanden? Wo fehlen Angebote? Was lässt sich kurzfristig verbessern? Welche Investitionen sind tatsächlich sinnvoll? Und wie entsteht daraus eine klare Positionierung mit einem echten USP?


Die Bike & Camping Initiative unterstützt Campingplätze, Gemeinden und Tourismusorganisationen dabei, genau diese Fragen zu beantworten – praxisnah, vor Ort und immer aus der Perspektive des Radgastes.

Denn wir wollen nicht einfach nur mehr Radwege.

Wir wollen Destinationen schaffen, in denen Radfahrer gerne ankommen, gerne bleiben – und gerne wiederkommen.


Bereit für die Radsaison 2027?


Sie betreiben einen Campingplatz, verantworten eine Tourismusregion oder möchten Ihre Gemeinde stärker im Radtourismus positionieren?

Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die vorhandenen Potenziale zu erkennen und die nächsten Schritte für 2027 zu setzen.

Die Bike & Camping Initiative analysiert bestehende Angebote, Infrastruktur und digitale Sichtbarkeit, zeigt ungenutzte Chancen auf und entwickelt konkrete Maßnahmen – vom einzelnen Campingplatz bis zur gesamten Raddestination.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welches Potenzial in Ihrem Standort oder Ihrer Region steckt.


 
 
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